Manuela Rötzer, Hara-Shiatsu
Shiatsu (japanisch) bedeutet: shi = Finger, atsu = Druck.
Die Meridiane durchziehen den menschlichen Körper wie ein feines Netz, durch das die Lebensenergie (Chi) fließt. Dieses Netzwerk versorgt alle Organe und das Gewebe mit Chi und spiegelt die psychische und physische Realität des Menschen wider. Der Zustand der Meridiane – ein Stau oder ein Mangel an Chi – kann durch Abtasten und Dehnung festgestellt werden.
Die Behandlung folgt dem Verlauf der Meridiane und stimuliert diese je nach Bedarf. Durch den gleichmäßigen Fluss von Chi werden die Selbstheilungskräfte aktiviert und das körperliche Wohlbefinden insgesamt verbessert. Die Druckausübung erfolgt mittels Händen, Finger, Knie, Ellbogen oder Füßen, während der Klient am Boden auf einer Matte liegt. Shiatsu ist für Menschen aller Altersgruppen geeignet, da die Methode an die individuellen Bedürfnisse und Wünsche der Klienten angepasst wird.
Anwendungsgebiete
Als eigenständige Behandlungsform, prophylaktisch zur Erhaltung der Gesundheit oder andere Therapien unterstützend:
• Regeneration und Rehabilitation nach Unfällen oder Krankheiten
• unerfüllter Kinderwunsch, Schwangerschaftsbegleitung, Geburtsvorbereitung,
Wechselbeschwerden, Menstruationsbeschwerden, PMS, Endometriose
• Unterstützung des vegetativen Nervensystems – Atmung, Verdauung, Schlaf, Blutkreislauf
• Beruflicher oder sozialer Stress – sowie daraus resultierende Nackenverspannungen,
Kopfschmerzen, Migräne
• Bei geriatrischen Beschwerden
• Lern und Konzentrationsschwäche bei Kindern sowie ADHS-Syndrom bei Kindern
• Shiatsu fördert Körperbewusstsein und Achtsamkeit
• Entspannung für eine Stunde und die Seele baumeln lassen
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